Geschichte

Lerchenfelderstraße & Josefstadt

Josefstadt

Die Josefstadt ist eine relativ junge Vorstadt. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts bestand das Gelände in erster Linie aus Äckern, Wiesen und Weingärten. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gab Hippolito Marchese Malaspina, der damalige Besitzer des Rottenhofes, einen Teil der Gründe für 40 Parzellen frei. Dies führte ab 1697 zu einer regen Bautätigkeit in der Nähe des Rottenhofes. Im selben Jahr wurde auch das Piaristenkloster gegründet.
Die Bezeichnung „Josefstadt“ gibt es seit dem Jahr 1700. Sie wurde nach dem Kronprinzen und späteren Kaiser Joseph I. benannt. An die Josefstadt grenzten die Vorstädte St. Ulrich, Alsergrund, Breitenfeld und Altlerchenfeld. Zwischen 1700 und 1720 werden in den Vorstädten Josefstadt mehrere Adelspalais errichtet. Vier dieser Palais sind heute noch erhalten: Auersperg, Damian, Schönborn und Strozzi.

1314

Ursprünglich geländegängiger Feldweg (um 1314 als Kremser Straße bezeichnet). Die Lerchenfelder Straße war Ende des 17. Jahrhunderts bereits weitgehend verbaut. Der untere Teil (bis Nummer 40) hieß ursprünglich Rofranogasse und wurde 1862 in die Lerchenfelder Straße einbezogen, der obere Teil hieß Hauptstraße in Altlerchenfeld, dann Alt-Lerchenfelder

1862

Vermutlich 1715 wurde vom Hofbäcker der Kaiserin Amalie, Michael Knorr, eine Kapelle gegründet, die dem heiligen Sebastian, dem heiligen Rochus und der heiligen Rosalia geweiht, von der Bevölkerung jedoch kurzerhand Michaelskapelle genannt wurde.

1903

Seit 1862 trägt sie den einheitlichen Namen Lerchenfelder Straße. Lerchenfelder Straße beginnt an Museumstraße bzw. Auerspergstraße zwischen Palais Auersperg und Weghuberpark.

1935

An Grünflächen gibt es entlang des gesamten Straßenverlaufs den Weghuberpark am Beginn und den mit Bäumen bestandenen und gärtnerisch gestalteten Ceija-Stojka-Platz neben der Altlerchenfelder Kirche.

1960 (HOF)

Schon die damaligen Hauseigentümer schätzten den sehr gut gelegen Hofbereich in der Lerchenfelder Straße 144 und brachten diesen in regelmäßigen Intervallen auf den Stand der Technik.

2005

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Originalität und Qualität entpuppen sich hier insgesamt als die großen Stärken der bunten Einkaufsstraße. In der unmittelbaren Umgebung von der Liegenschaft befindet sich der Josef-Strauß-Park, angrenzend die Altlerchenfelder Pfarrkirche. Die Liegenschaft ist 1896 errichtet worden, die Straße ist nach wie vor ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Die Firma Venture Property Holding hat das Wohnhaus im Dezember 2018 mit insgesamt 26 Einheiten erworben und erfolgreich revitalisiert.

Die Bebauung des Gebietes der Josefstadt erfolgte in mehreren Phasen. Nachdem die Türkengefahr Ende des 17. Jahrhunderts beseitigt worden, war, zogen viele Adelige und Bürger in die Vorstädte. Hier gab es noch genügend Grund für repräsentative Häuser mit Garten zu erschwinglichen Preisen. Um 1770 war die erste Welle der Bebauung abgeschlossen. 1770 bis 1780 setzte nach der Parzellierung großer Grünflächen die zweite Phase ein.

Der im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit festgelegte Grundriss wurde in den folgenden Jahrhunderten kaum verändert. Die Auflassung von Weingärten und Äckern führte oft zu einer Querteilung von Parzellen. In den Vordertrakten der Häuser entstanden Gewölbe für Handwerker und Gewerbetreibende. 

Während der sogenannten Gründerzeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es wieder zu Grundzusammenlegungen, um größere Zinshäuser mit mehr Wohnungen bauen zu können. In dieser Zeit entstanden viele neue Wohnhäuser mit gut ausgestatteten Wohnungen. In der Hochphase der Gründerzeit zwischen 1865 und 1885 orientierte sich der Wohnbau stark an den prachtvollen Bauten der Ringstraße. Die Häuser dieser Zeit hatten eine repräsentative Funktion und sollten die gesellschaftliche Position des Besitzers ausdrücken. Mit der neuen Bezirkseinteilung wurde auch die heutige Straßen- und Platznummerierung eingeführt.

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